Masako Ohta – Förderpreis Musik 2018/2019
der Landeshauptstadt München


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Jurybegründungen
Die Förderpreise Musik der Landeshauptstadt München gehen im Jahr 2019 an Ebru Düzgün, Matthias Lindermayr, Masako Ohta und das Duo Schlachthofbronx.

Masako Ohta
Die aus Tokyo stammende Pianistin und Performance- Künstlerin Masako Ohta absolvierte ihr Klavierstudium an der Universität Toho Gakuen School of Music in Tokyo und an der Hochschule der Künste Berlin. 1988 zog sie nach München und bereichert seit über drei Jahrzehnten das musikalische Geschehen der Landeshauptstadt. Masako Ohta ist sowohl auf den Bühnen der kleinen Häuser als auch auf großen Festivalbühnen eine gern gesehene Akteurin. Regelmäßige Auftritte im HochX, im Einstein Kultur, in der Seidl Villa oder im Schwere Reiter gehören genauso auf ihre Agenda wie die Mitwirkung u.a. bei „Festspiel plus“ der Bayerischen Staatsoper, dem „International Art Festival“ in Mexiko, dem „Kurt Weill Festival“ in Dessau und Berlin, dem „John Cage Festival“ in Ravensburg und bei „Infektion! Festival für Neues Musiktheater“ der Staatsoper Berlin.
Ihre intensive Beschäftigung mit Poesie, Klang und Musik aus Japan, Europa und anderen Kulturkreisen führte sie mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten zusammen. Sie kreiert eigene Tanz-und Theateraufführungen und partizipiert in den unterschiedlichsten Kollektiven. Ihr Arbeit entsteht oftmals in interkulturellen und interdisziplinären Zusammenhängen.
Sie konzipiert und realisiert eigene Konzertreihen, darunter die Klaviersoloprogramme „Phantasiestücke“, „Wurzeln und Flügel“ und „Kammermusik – GEN“.

Die Arbeit von Masako Ohta ist in zahlreichen Rundfunkproduktionen u.a. beim Bayerischen Rundfunk, Hessischen Rundfunk, Südwestrundfunk und RIAS Berlin dokumentiert, mit Musik unter anderem von Mozart, Debussy, David Monrad Johansen, Bruno Maderna oder Karl Bohrmann.
Ihre Solo CD „Poetry Album“, ein solistisches Konzeptalbum mit ausgewählten Klavierstücken verschiedener Epochen, ist 2018 beim Label Winter & Winter erschienen.
„Die Moderne ist unter Ohtas Fingern nichts Schweres, dem man nur mit hart verzogener Miene und hehrem Ernst begegnen kann. Die Moderne macht hier großen Spaß, die Abstraktion ist für Ohta ein glitzerndes Spielfeld für einen tollen pianistischen Ausdruck.“ so Rita Argauer in der Süddeutschen Zeitung.


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