P R O J E K T E
Über ge setzt



Über ge setzt

von und mit
Ruth Geiersberger (Performance)
Martina Koppelstetter (Gesang)
Masako Ohta (Klang)







Foto: Severin Vogl

Video: Severin Vogl | Assistenz: Simon Spehr, Niels Klaunick
Musik: Kompositionen von Nikolaus Brass | Lieder von Franz Schubert |
japanische und bayerische Volkslieder
Klang- und Textbilder von Masako Ohta und Ruth Geiersberger


Ruth Geiersberger (Performance), Martina Koppelstetter (Gesang) und Masako Ohta (Klang) waren im September 2015 auf Recherche-Reise in Japan. Daraus entstand ihr gemeinsames Projekt „über ge setzt“, das sie von 17.3. bis 19.3.2016 in einem Klassenzimmer der Grundschule an der Bazeillesstraße in München-Haidhausen präsentieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gedanken in Wort, Geräusch, Schrift, Klang, Melodie transportiert werden und wie das Wort klingt, auch wenn man weder das Schriftbild noch den Klang deuten kann. Begleitet werden Ruth Geiersberger, Martina Koppelstetter und Masako Ohta von einer Neukomposition von Nikolaus Brass und von Severin Vogls Filmsequenzen.


"Wenn ich Japanisch sprach, hatte ich den Eindruck, dass die Klänge in meinem Schädel hallten und einen geschlossenen Raum bildeten, vergleichbar der Oberflächenspannung von Wassertropfen. Was mir an der deutschen Sprache zuerst auffiel und mich faszinierte, war ihr Konsonantenreichtum. Als ich zum ersten Mal nach Deutschland kam und die Zahlenwörter auf ...zig ...zig ...zehn hörte, war ich begeistert und dachte: 'So schön ist diese Waldkultur-Tradition. Die Sprache klingt wie eine Vogelsprache!'

Durch das Deutschsprechen durfte ich eine andere Art des Atmens und eine andere Aussprachetechnik lernen. Durch diese Erfahrung mit den Sprachen bin ich freier geworden im Umgang mit der Klang-Membran im Schädel beim Japanischsprechen, auch beim Musizieren."

(Masako Ohta)


Info Pressemitteilung "über ge setzt"


Gefördert durch das Kulturreferat der LHS München, durch das Kulturreferat des Bezirks Oberbayern und durch den Kulturfonds Bayern: Kunst.

        


Rezension in der SZ
www.sueddeutsche.de/.../kurzkritik-viel-fujifuji-1.2918778


















> nach oben