V I T A


Masako Ohta
Pianistin, Klang-performerin




Masako Ohta     Pianistin, Klang-performerin


Masako Ohta ist eine Poetin des Klaviers – Münchner Feuilleton

Die aus Tokyo stammende Pianistin und Performance-Künstlerin Masako Ohta ist – sowohl solistisch als auch kammermusikalisch – im Bereich der klassischen und Neuen Musik sowie der Improvisation und Filmvertonung sehr aktiv unterwegs.

Ihr Klavierstudium absolvierte sie an der Musikuniversität Toho Gakuen School of Music in Tokyo und an der Hochschule (Universität) der Künste Berlin bei Erich Andreas und György Sebök. Zudem besuchte sie Meisterkurse bei András Schiff und György Kurtág.

Sie wirkte u.a. beim „Festspiel plus“ der Bayerischen Staatsoper, dem „International Art Festival“ in Mexiko, dem „Kurt Weill Festival“ in Dessau und Berlin, „John Cage Festival“ in Ravensburg 2012 sowie „Infektion! Festival für Neues Musiktheater“ der Staatsoper Berlin 2017 mit.

Ihre intensive Beschäftigung mit Poesie, Klang und Musik aus Japan, Europa und anderen Kulturkreisen führt zu reger Zusammenarbeit mit Schauspieler/innen, Tänzer/innen, Dichter/innen, Bildenden Künstler/innen und Weltmusiker/innen. Sie kreiert eigene oder partizipiert an kollektiven Tanz- und Theateraufführungen sowie interkulturellen und interdisziplinären Projekten. Auch konzipiert und realisiert sie eigene Konzertreihen, darunter die Klaviersoloprogramme „Phantasiestücke“, „Wurzeln und Flügel“ und „Kammermusik – GEN
“.

2016 war sie Trägerin des Giesinger Kulturpreises. (1. Preis)

Die Arbeit von Masako Ohta ist in zahlreichen Rundfunkproduktionen u.a. beim Bayerischen Rundfunk, Hessischen Rundfunk, Südwestrundfunk und RIAS Berlin dokumentiert mit Musik von u.a. Mozart, Debussy, David Monrad Johansen, Bruno Maderna oder Karl Bohrmann.

Nach den mit Udo Schindler aufgenommenen Live-Improvisation CDs „Ohenrosan“ (Pilgrims of Sound) und „Botenstoffe“ (Confront Recordings, UK), ist auf dem Label Winter & Winter ihre Solo CD „Poetry Album“, ein solistisches Konzeptalbum mit ausgewählten Klavierstücken verschiedener Epochen erschienen (Winter & Winter CD 910 244-2).

Als Diplom-Klavierpädagogin unterrichtet und gibt sie Meisterkurse für Klavier und Kammermusik. In ganzheitlichem Geist verbindet sie in ihrem Unterricht Klavierspiel mit Tai-Chi und japanischer Kalligraphie. Sie lebt und arbeitet seit 1985 in Deutschland, zuerst in Berlin und seit 1988 in München.


www.masako-ohta.de





Kurz-Vita:


Masako Ohta     Pianistin, Klang-performerin

Masako Ohta ist eine Poetin des Klaviers – Münchner Feuilleton

Die aus Tokyo stammende japanische Pianistin und 1. Preisträgerin des Giesinger Kulturpreises 2016 Masako Ohta ist im Bereich der klassischen und Neuen Musik sowie der Improvisation und Filmvertonung unterwegs.

Ihr Klavierstudium absolvierte sie in Tokyo und Berlin, außerdem Meisterkurse bei András Schiff, György Sebök und György Kurtag.

Sie beschäftigt sich intensiv mit Poesie, Klang und Musik aus Japan, Europa und anderen Kulturkreisen und kreiert interkulturelle und interdisziplinäre Projekte und Konzertreihen.

Masako Ohtas Arbeit ist in zahlreichen Rundfunkproduktionen dokumentiert, sowie auf der CD „OHENROSAN“ und „Botenstoffe“ mit Live-Improvisationen. Im Februar 2018 ist auf dem Label Winter&Winter ihre Klavier Solo CD „Poetry Album“ mit ausgewählten Klavierstücken verschiedener Epochen erschienen.

Als Diplom-Klavierpädagogin unterrichtet sie und gibt Meisterkurse für Klavier und Kammermusik. Mit dem Motto „ganzheitliches Klavierspiel“ verbindet sie Ihre Klavierlehre mit japanischer Kalligraphie.


www.masako-ohta.de






Masako Ohta:
Vita auf Deutsch und Japanisch:

Masako Ohta
Vita
Japan
PDF






Solistische und Kammermusikalische Konzerttätigkeit im Bereich der Klassischen und Neuen Musik und der Improvisation.

Auswahl von Konzerten und Projekten in Deutschland:

1987 „RIAS stellt vor“ Junge Künstler: Livekonzert-Mitschnitt Rias Berlin
1986 - 2001 Duo Ohta-Wenk-Wolff: Konzerte mit Veit Wenk-Wolff (Cello)
seit 1991 Kammerkonzerte der Münchner Philharmoniker
1995
Auftritt beim Kurt Weill Festival in Dessau, Liederabend mit Momo Monden (Sopran)
2000 Konzert beim Kurt-Weill Festival in Berlin
(Weill: Cello Sonate, Schostakowitsch Trio)
2000 Deutschland Tournee mit dem Japanisch-Deutschen Kammermusikensemble „Der Wind“
2002, 2003, 2004, 2005
Klavierspiel/Konzert beim Festspiel plus der Bayerischen Staatsoper
2002 Soloauftritte (u.a. Mozart, Brahms) beim International Art Festival, Mexiko
seit 2002 Klaviersoloprogramm „Phantasiestücke“ – Phantasien aus verschiedenen Epochen
2007 „Überseezungen“ mit Tomma Galonska (Worte) mit den Texten von Yoko Tawada
2008 „Schattenstimmen“ Staatstheater Kassel, Theaterstück von Feridun Zaimoglu mit Klaviermusik von J. S. Bach
2008 „Between“ Butoh-tanz mit improvisierter Musik, mit Stephan Lanius (Kontrabass), mit Stefan Maria Marb und Tanja Zgonc (Tanz)
2008 „Peonienrot auf weißem Gold“ Konzert mit deutsch-japanischer Klaviermusik
2009 „Rose und Nachtigall“ Persische Lyrik und Musik, mit Musik von Brahms
seit 2009 „Musikgarten“ Konzerte mit deutsch-japanischer Klaviermusik
2010 „Konzert für unpräpariertes Klavier“ – Avantgarde aus Fernost und abendländische Phantasien – Klaviersolo-Abend im Schwere Reiter
2010 „POR-ZELL-AN“ Konzert mit Deutsch-Japanischer Klaviermusik und Improvisation, mit Kontrabass (Stephan Lanius) und Porzellan
seit 2010 „Zwei Persönlichkeiten – eine Seele?“ Fréderik Chopin und Georges Sand – eine Musikalische Erzählung mit Schauspieler/in Barbara Merzl, Stefan Merki
2011 „Ich bin erwacht“ zeitgenössische Lieder mit Wolfgang Antesberger und Ursula Schulze
2011 „TON-Erde-Musik“ Konzert und Improvisation mit Stephan Lanius (Kontrabass) und Porzellan. Uraufführung „TON“ für Kontrabass und Klavier von Nikolaus Brass
2011 „Leere“ Butoh-Tanz und Klaviermusik von und mit Stefan Maria Marb (Tanz)
2011 „Close Your Eyes!“ Im Rahmen von „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgsky und Improvisation mit Stephan Lanius (Kontrabass) bei Kunstbahnsteig
2012 „Wir vergessen Euch nicht!“ Benefizkonzert zugunsten von Kindern, die Opfer des Erdbebens und Tsunamis in Japan im März 2011 geworden sind. Klavierabend in der großen Aula, LMU München
2012 Improvisation und Performance mit dem Kurzgedicht, Tankas von Takuboku Ishikawa bei „Dichtwerk“ Literatur-Musik im Rationaltheater
2012 Uraufführung „Stücke für leere Hände“ von Nikolaus Brass beim Pfingstsymposion
seit 2012 Improvisionsduett mit Udo Schindler (Saxophon, Kornett, Bassklarinette)
2012 „Klavierabend für Karl Bohrmann“ Stücke von Bohrmann, Kurtag, Brass, Takemitsu
2012 „Mikomignon – Dialoge im Zwischenraum“
Regie und Konzept: Ludger Lamers
Musik-Tanz-Kammerinszenierung
2012 „CageUp 2/2“ mit Cornelia Melían (Sopran) beim Musikfestival „Cage Age“ in Ravensburg
2012 Kammermusikreihe „GEN“ – Dialoge der Saiten – mit Hilmar Kupke (Vl, Va)
2012 Kammermusikreihe „GEN“ – Dialoge der Saiten – mit Helmut Nicolai (Viola)
2013 „So lange es Kirschblüten gibt“ Solidalitätsveranstaltung für Fukushima im i-Camp
2013 „ZWEI“ Zeitgenössische musikalische-theatrale Dialoge mit Stephan Lanius (Kontrabass)
2013 „Stücke für leere Hände“ beim Musikfest der MGNM am 16.3.2013
2013 „Danton Denk Raum“: Interdisziplinäres Projekt und szenische Untersuchung
2013 „Sososososo“ Andachtsübungen von und mit Ruth Geiersberger (Performance) und 6 anderen Performern
2013 „bayrischjapanische Dreigesang“ mit Martina Koppelstetter (Mezzosopran) und Ruth Geiersberger (Verrichtungen) in der staatlichen Münzsammlung
2013 „Lenz-Leben. Laut-Malen“ im Werkraum der Münchner Kammerspiele mit Hans Kremer (Wort-Spiel) und Isabelle Krötsch (Live-Malerei)
2013 „West-östliche Sehensüchte“ mit Yayoi Imada (Cello) und Eiko Hayashi (Tanz)
2013 Alkan Festival in der LMU: Klaviertrios von Clara Schumann und C.V. Alkan
2014 „Verlassenschaften“ Solidalitätsveranstaltung für Fukushima
im i-Camp
2014 „Phantasiestücke“ – Frühling, Klavierabend mit europäischem und japanischem Klang
2014 „Spiegelungen“ im signalraum „Improvisation-Komposition“
mit Klaus Treuheit (Klavier)
2014 „Film als Partitur“ improvisierte Klaviermusik zum Film von Ulrich Länztsch
2014 „Schamrock-Festival der Dichterinnen“: Dichtung Performance mit Improvisation
2014 „Phantasiestücke“ – Herbst, Klavierabend im Herbstlicht, mit Werken von Bach, Brass, Borboudakis, Zimmermann, Takemitsu und Brahms.
2015 „Shami-Shami-Piano“ JAPAN: Folklore – Traditional – Gegenwart & Improvisation, mit Maya Yamao (Shamisen) im signalraum
2015 Kammermusik-GEN mit Wolfram Lohschütz (Violine)
2015 „Weiter-Leben!“ Solidalitätsveranstaltung für Fukushima im i-Camp
2015 „.. es una cosa muy rara...“ von Joan Riera Robusté, Münchner erste Aufführung beim Musikfest der MGNM 2015
seit 2015 Schattenbildtheater von und mit Gisela Oberbeck (Musik: Masako Ohta)
2015 Kollaboration mit Noh-Tänzer Akira Matsui im Meta Theater
2015 „Text und Töne“ von GEDOK; Klavierimprovisation: Masako Ohta
2015 „Haiku sucht ... die Musik!“ Klavierabend bei dem Festival „Haiku sucht“ mit Kompositionen von Boulez, Brass, Bartok, Cage, Kurtag, Yatsuhashi und Takemitsu
2015 Tournee und Forschungsreise in Japan vom bayrischjapanischen Dreigesang mit Ruth Geiersberger (Performance) und Martina Koppelstetter (Mezzosopran)
2015 Pierre Boulez-Abend zu seinem 90. Geburtstag in Ravensburg,
„12 Notationen“
2015 Klavierabende „München-Tokyo“ aus der Reihe „Wurzeln und Flügel“ mit Werken von Borboudakis, Brass, Reiserer, Hachimura, Hosokawa und Takemitsu
2015 Lekture zum Projekt „Über ge setzt“ mit Ruth Geiersberger (Performance) und Martina Koppelstetter (Mezzosopran) im BBH
2015 „LENZ.LEBEN“ Premiere in Zürich im Schauspielhaus Zürich
2016 Den ersten Preis beim Giesinger Kulturpreis 2016 ging an: Masako Ohta mit Kammersänger Christopher Robson und Schauspieler Olaf Becker für „SAUER! KRAUT! EHRE! RUHM!“






> nach oben