P R O J E K T E
Clara und Moderne



Klaviertrios von internationalen Komponistinnen


Anna Kalandarishvili: Violine
Bridget MacRae: Cello
Masako Ohta: Piano


Programm:

"Lyric Suite" - Gloria Coates (*1938) (U.S.A.)

"Lumineux/Opaque" - Helena Tulve (*1972) (Estland)

"Asylum" - Jocelyn Morlock (*1969) (Canada)

"Klaviertrio" - Clara Schumann (1819 – 1896) (Germany)



Videos von "Clara und Moderne" – 2016
Konzertmitschnitt im Gasteig, München, 19.02.2016


"Lumineux/Opaque" - Helena Tulve (*1972) (Estland)
https://www.youtube.com/watch?v=aVOxCXzlGEo


"Asylum" - Jocelyn Morlock
(*1969) (Canada)
https://www.youtube.com/watch?v=0ayDZm9zbdg


"Klaviertrio" - Clara Schumann
(1819 – 1896) (Germany)
https://www.youtube.com/watch?v=VAcf2HRiHuQ


videos von ulrich phips fischer, arteminent




Anna Kalandarishvili (Violine), Bridget MacRae (Cello), Masako Ohta (Piano):




Anna Kalandarishvili

Die 1979 in Tiflis/Georgien geborene Geigerin Anna Skouras erhielt ihren ersten Unterricht im Alter von sieben Jahren am Georgischen Staatlichen Gymnasium in Tiflis bei Prof. Konstantin Wardeli. 1998 begann sie mit dem Geigenstudium am dortigen Konservatorium. Ihr Studium in der Klasse Prof. Ernö Sebestyén an der Hochschule für Musik und Theater München schloss sie 2005 mit dem Meisterklassendiplom ab.

Während des Studiums in Tiflis wurde sie mit dem Stipendium der georgischen Regierung ausgezeichnet und wurde Mitglied des Georgischen Staatlichen Kammerorchesters unter der Leitung von Liana Issakadze. 1999 gewann sie einen Preis beim Georg. Staatlichen Musikwettbewerb und bekam die Auszeichnung für herausragende Leistungen von Wladimir Spiwakov. Von 2002 bis 2005 war sie Stipendiatin der Friedrich-Naumann-Stiftung und damit die erste von der Stiftung geförderte Musikerin.

Sie nahm an Meisterklassen bedeutender Geiger wie Ivry Gitlis und Robert Rozek teil und war Mitglied des Luzern Festival Akademie Orchesters unter Pierre Boulez.

Ihr Repertoire ist umfangreich. Es beinhaltet neben allen großen Violinkonzerten, virtuosen Stücken und Solowerken zahlreiche Duo-Werke für Violine und Klavier. Sie führte bereits zyklisch sämtliche Solowerke und die Sonaten für Violine und Cembalo von J. S. Bach sowie alle Werke W.A. Mozarts für Violine und Klavier auf. Sie arbeitet außerdem mit Komponisten wie u.a. Minas Borboudakis, Volker Nickel, Max Beckschäfer, Hans-Jürgen von Bose, Anders Eliasson, Fredrik Schwenk, Wilfried Hiller, Peter Kiesewetter und Michael-Bastian Weiß zusammen, von denen viele ihr Werke widmeten.




Bridget MacRae

Die Kanadierin Bridget MacRae ist seit 2003 Solo-Cellistin des Münchener Kammerorchesters. Als gefragte Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie regelmäßig in Europa und in Amerika, und gastiert häufig bei internationalen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Pharos Festival of Contemporary Music, dem Festival Musikdorf Ernen, dem Internationalen Musikfestival Prager Frühling und bei der Münchener Biennale. Sie musiziert mit verschiedenen Ensembles wie dem Ensemble Resonanz, dem Kreutzer Quartett oder dem Vogler Quartett. Bridget MacRae hat Kammermusik-CDs für Linn, ASV, Neos, Black Box, Quartz und Hexagone/Radio-Canada eingespielt sowie Radio-Konzerte für die CBC, BBC, den Bayerischen Rundfunk und Deutschlandradio Berlin aufgenommen. Bridget MacRae war 2008-2012 Dozentin für Violoncello an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Bridget MacRae begann im Alter von sieben Jahren Cello zu spielen und debütierte bereits im Kindesalter als Solistin mit dem Victoria Sinfonieorchester für die CBC. Sie studierte bei Aldo Parisot an der Yale University und vervollständigte ihre Studien bei Xenia Jankovic an der Hochschule für Musik Würzburg, wo sie mit dem Meisterklassendiplom abschloss. Sie nahm an Meisterkursen bei János Starker, Zara Nelsova und William Pleeth teil. Intensive Kammermusik-Studien unternahm sie bei Menahem Pressler, Eugene Lehner sowie beim Tokyo String Quartet. MacRae wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. beim Montreal Debut Competition und Canadian Music Competition, sowie mit dem Samuel-Mayes-Preis beim Tanglewood Festival. Sie war Stipendiatin der European Mozart Foundation, der Villa Musica und des Canada Council for the Arts.




Masako Ohta

Die aus Tokyo stammende japanische Pianistin Masako Ohta ist – sowohl solistisch als auch kammermusikalisch – im Bereich der klassischen und Neuen Musik sowie der Improvisation unterwegs.

Ihr Klavierstudium absolvierte sie an der Toho Gakuen School (Universität) of Music Tokyo und an der Hochschule der Künste Berlin, außerdem Meisterkurse bei András Schiff, György Sebök und György Kurtag.

Masako Ohta beschäftigt sich intensiv mit Poesie, Klang und Musik aus Japan, Europa und anderen Kulturkreisen und kreiert interkulturelle und interdisziplinäre Projekte und Konzertreihen wie „Phantasiestücke“, „Kammermusik-GEN“ und „Wurzeln & Flügel“.

Masako Ohta bekam den ersten Preis bei dem Giesinger Kulturpreis 2016 mit Kammersänger Christopher Robson und Schauspieler Olaf Becker.

Masako Ohtas Arbeit ist in zahlreichen Rundfunkproduktionen dokumentiert, sowie auf der CD OHENROSAN, einer Improvisations-Liveaufnahme mit Udo Schindler (Klarinette) in der Pilgrims of Sound-Serie "Realtime".

Als Diplom-Klavierpädagogin unterrichtet sie und gibt Meisterkurse für Klavier und Kammermusik. Mit dem Motto „ganzheitliches Klavierspiel“ verbindet sie Ihre Klavierlehre mit japanischer Kalligraphie.

(siehe auch "Vita - Masako Ohta")















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